Warum Epilepsie so ein Arschloch ist

01.11.2015 // 10:00 Uhr

Die folgenden Worte sind mit vielen Emotionen verbunden. Doch ich möchte endlich einen ausführlichen Beitrag über Cavallis Epilepsieverlauf veröffentlichen, der sowohl Interessenten, als auch Betroffenen Informationen liefert.

Press for English version

Ich möchte an dieser Stelle ausführlich betonen, dass jeder epileptische Anfall anders verläuft. Ich kann euch nur über meine gemachten Erfahrungen berichten und wie ich gelernt habe, mit der Krankheit umzugehen.

Bevor Cavalli zu mir kam, war noch nicht ganz klar, ob es sich bei ihm wirklich um diese böse Krankheit handelt, denn nicht jeder Krampfanfall ist gleich Epilepsie und viele Windspiele krampfen, wenn sie z.B. Unterzuckert sind. Dorothe schickte mir ein Video von Cavallis Krampfanfall, da ich wissen wollte, worauf ich mich einlasse, wenn ich mich für ihn entscheide.
Ich sah mir auf Youtube Videos von epileptischen Anfällen an, las mich durchs Internet, befragte eine gute Freundin zu dem Thema, und auch sie war sich bei Cavallis Video sicher, dass das, was dort zu sehen ist, keine Epilepsie sein kann.
Am Tag meiner wichtigen Abschlussprüfung aber brach ein Prüfer vor mir zusammen – es war der heftigste epileptische Anfall, den ich mir bei einem Menschen je vorstellen konnte. Es ist manchmal doch schon kurios, wie das Leben spielt:
Ich befasse mich mit dem Thema intensiv und zur gleichen Zeit werde ich Zeuge, und das ausgerechnet in meiner Abschlussprüfung.
Ich unterhielt mich sehr lange mit Doro über Cavalli, da ich mir einfach sicher sein wollte, auf alles gefasst zu sein, was mit Cavalli noch kommen würde (und das bevor ich Cavalli überhaupt zum ersten Mal live gesehen habe).

An dieser Stelle möchte ich eins Vorweg nehmen und macht euch bitte darüber Gedanken, wenn ihr euch überlegt, einem „kranken“ Hund ein neues zu Hause zu schenken:

Ich liebe Cavalli über alles und das werde ich auch immer tun. Aber ich werde mich nie wieder bewusst für einen Hund mit Epilepsie entscheiden. 
Wenn ein Hund eine wichtige Rolle in eurem Leben einnimmt, kriegt er automatisch einen „höheren“ Stellenwert. Ihr behandelt den Hund nicht mehr nur wie einen Hund, nein, er wird zum geliebten Familienmitglied. Und auf Cavalli konnte ich bereits nach 2 Wochen nicht mehr verzichten, so schnell ist er mir ans Herz gewachsen. Mir war nicht bewusst, dass mir ein Tier SO wichtig werden kann. Und aus diesem Grund habe ich die Krankheit vollkommen unterschätzt.  Ich leide jedes Mal wirklich extrem mit und bin, trotz Rutine während der Anfälle, innerlich Angst und Bange. Es gibt bei Facebook mehrere Gruppen, die sich mit der Thematik „Epilepsie bei Hunden“ auseinandersetzt und dort liest man nicht selten, dass viele ihre Hunde über die Regenbogenbrücke lassen mussten, da die Krankheit außer Kontrolle geraten ist.

Als Cavalli seinen ersten Anfall hatte war ich gottseidank nicht alleine zu Hause. Es war morgens gegen 5, aus dem Schlaf heraus zog er sich aus seiner Box, denn seine Hinterbeine hatte er nicht mehr unter Kontrolle. Er wollte unbedingt zu mir und hochgehoben werden (was sehr ungewöhnlich war, denn zu diesem Zeitpunkt mied Cavalli engen Körperkontakt und Hochheben war schon gar nicht sein Ding). Er brach dann zusammen, wurde ganz steif, verdrehte die Augen und ich fing an zu weinen, weil ich die Welt nicht mehr verstand. Ich habe mich so sehr mit der Theorie auseinandergesetzt, aber als es dann zur Praxis kam, habe ich kläglich versagt. Ich hatte Angst, dass mir mein gerade liebgewonnener Hund vor meinen Augen verstirbt und es war ein großer Schock, ihn dort liegen zu sehen und mich so hilflos zu fühlen.

Hilflosigkeit – ein negativ-geprägter Begriff, der einem bei der Epilepsie jedes Mal begleiten wird.

Wie geht man mit dieser Hilflosigkeit um?

Erst einmal: so gut wie gar nicht. Mein Vorteil bei Cavalli aber ist, dass er sich während der Anfälle von mir anfassen lässt. Das scheint bei vielen Hunden aber nicht der Fall zu sein, da sie auch im Kiefer krampfen und es durch Bewusstseinsstörung passieren kann, dass sie ihr Herrchen/Frauchen nicht mehr erkennen und zuschnappen, was böse Enden kann.
Cavalli lässt sich anfassen. Ich streichele und kraule ihn immer, da ich mir einbilde, dass es beruhigend auf ihn wirkt. Ob es tatsächlich so ist, weiß ich leider nicht.
Auch lege ich ihn immer auf den Boden, da er sich häufig übergibt und sich nicht mehr unter Kontrolle hat. Ich habe Angst davor, dass er vom Bett fällt und sich dabei auch noch die Beine bricht (was bei Windspielen schneller passiert als bei anderen Rassen).
Wenn ich ihn auf dem Boden platziert habe, sprinte ich schnell nochmal in die Küche und hole Küchenrolle und seit Neustem Traubenzucker. In vielen Fällen übergibt er sich, bevor der Anfall richtig losgeht und die Küchenrolle dient einfach nur dazu, sein Erbrochenes zu beseitigen (einmal lag er nämlich während eines Anfalls darin. Ich stelle mir vor, wie es für einen selbst sein muss, völlig benommen in seinem Erbrochenem zu liegen).

Den Tip mit dem Traubenzucker habe ich erst vor Kurzem umgesetzt: Wenn der Anfall losgeht, gebe ich ihm Traubenzucker (aber auch hier muss man wieder aufpassen, dass der Hund nicht versehentlich nicht nach einem schnappt) und halte ihm die Augen zu. Seine Anfälle dauern aktuell höchstens 2 Minuten, er ist aber auch mittlerweile medikamentös eingestellt, weshalb ich nicht beurteilen kann, ob diese Methode überhaupt etwas bringt. Anderen Windspielen mit Krampfanfällen soll sie aber schon sehr geholfen haben.

Nun ist es so, dass Cavalli vor seinem 1. Anfall ein Antibiotikum eingenommen hat. Ich vermutete, dass sein Anfall durch eine allergische Reaktion zu Stande kam. Doch ein Monat später folgte der nächste Anfall mit dem gleichen Ablauf. Dieses Mal war ich aber darauf vorbereitet und war viel gefasster, als er aus dem Schlaf wieder zu mir wollte.

Im Nachhinein fiel mir auf, dass die beiden Anfälle sich durch komisches Verhalten bemerkbar machen. Cavalli war 2 Tage zuvor entweder sehr ruhig oder sehr aufgedreht, übergab sich grundlos und pinkelte sich im Schlaf ein.  Nach dem 2. Anfall nahm ich mir vor, ihn noch mehr zu beobachten, damit ich Anzeichen bemerke und vorbereitet bin.

Im November 2014 folgte der 3. und bisher schlimmste Anfall, den ich gefilmt habe, bevor ich in die Tierklink Leverkusen zur Dr.  Wodecki gefahren bin.

In diesem Video seht ihr Cavallis 1. Anfall in voller Länge. Es folgten leider 6 weitere, bis er mit sehr viel Diazepam rausgeholt wurde und ich ihn zur Beobachtung den halben Tag in der Klinik lassen musste.

Als ich abends den Anruf bekam, dass sich Cavallis Zustand stabilisiert hat und ich ihn abholen durfte, fiel mir ein Stein vom Herzen.

An diesem Tag gab man mir eine 5ml Diazepam-Rektal-Lösung und Pexion, Tabletten gegen Epilepsie, mit.

Seit Cavalli Medikamente gegen die Epilepsie bekommt, ist er eine richtige Schlaftablette geworden. Er ist sehr ruhig und auch fauler als früher.

Am 3. Advent 2014 hatte Cavalli trotz Tabletten einen weiteren Anfall. Dieses Mal nicht aus dem Schlaf in der Nacht heraus, sondern am helligsten Tage, beim Toben mit seiner Zwergpinscherfreundin Caja. Er ist einfach zur Seite gekippt und lag reglos da. Ich bin Melanie bis heute Dankbar, dass sie da war, mich beruhigt und Cavalli das Diazepam gespritzt hat, da diese Situation nochmal ein richtiger Schock für mich war.

Dieser Anfall war übrigens der Einzige draußen bei Tageslicht. Alle anderen hatte er immer in absoluten Ruhephasen und ohne Einwirkung von Stress. Seit Cavalli bei mir ist bemühe ich mich um einen geregelten, stressfreien Tagesablauf. Vor Kurzem sagte mir eine Spezialistin, dass ich auf die Anfälle keinerlei Einfluss habe und Stress im keinen Zusammenhang mit den Anfällen steht.

Nach diesem Anfall fuhr ich zu einem anderen Tierarzt und zum ersten Mal bestand Hoffnung, da ihm auffiel, dass sein Anaplasmose-Wert im Blut überdurchschnittlich hoch ist. Er bekam ein starkes Antibiotikum, die Anaplasmose ging zurück und kurze Zeit darauf zog mein 2. Windspiel Gaia bei uns ein.
2 Tage später folgte der nächste schlimme Anfall, aus dem Cavalli wieder nicht von alleine herauskam und ein weiterer Tierarztbesuch unabdingbar war, trotz verabreichtem Diazepam.
Wir entschieden uns, zu dem Medikament Pexion noch Luminaletten zu verabreichen. Diese Entscheidung war für den Augenblick wirklich fantastisch, denn Cavalli war ab diesem Zeitpunkt ganze 4 Monate anfallsfrei. Lag es an seiner neuen Freundin Gaia oder doch an den Tabletten?  Ich hatte endlich Hoffnung, einen wichtigen Fortschritt in seinem Krankheitsverlauf erreicht zu haben - bis wir Mai 2015 schrieben. Denn die Anfälle kamen wieder – plötzlich im 2 Wochen Takt und wieder so schlimm, dass ich abends zum Tiernotdienst musste.

Ich kontaktierte den Tierarzt und durch eine böse Auseinandersetzung mit ihm entschied ich, ihm den Rücken zuzukehren.

EIN TIP AN DIESER STELLE: ich habe zu diesem Zeitpunkt wirklich unfassbar, ungeplant viel Geld in Cavalli gesteckt. Spart euch das Geld und geht sofort zum Spezialisten, denn, so Leid es mir tut, die meisten Tierärzte haben absolut keine Ahnung von dieser Krankheit und für sie ist das auch mehr eine Art Experiment als fundiertes Wissen. Ich habe sehr viel Geld für nichts ausgegeben, denn als ich dann endlich eine Spezialistin ausgesucht und wir Cavalli auf den Kopf gestellt und sein Blut untersucht haben, stellte sich heraus, dass er die ganze Zeit auch keine Tabletten hätte nehmen brauchen, da er völlig unterdosiert war.

Ich habe das große Glück, dass unsere Spezialistin Frau Dr. med. vet. Andrea Bathen-Nöthen aus Köln-Dellbrück ist, sie also fast um meine Ecke wohnt.  Dorothe, mit der ich bis heute im Kontakt stehe und die mir auch immer wieder Informationen zuschickt, sobald sie neue Erkenntnisse entdeckt, schickte mir eine PDF Datei zu, die von Frau Dr. Bathen-Nöthen stammt. Anhand des Artikels merkte ich, dass die Frau wirklich weiß, wovon sie redet und sie auch weiß, wo man ansetzen muss, um die Krankheit in den Griff zu bekommen.

Da ich erst seit Ende Juli bei ihr bin, kann ich aktuell nicht viel berichten ausser darüber, dass wir das Medikament Pexion komplett abgesetzt und die Luminaletten erheblich erhöht haben. Sein Phenobarbitalspiegel lag zuletzt durch diese Anpassung bei 19 (September 2015); Soll ist bei der Epilepsiebehandlung bei 20-30. Cavalli ist seit dem zwar nicht Anfallsfrei, aber seine Anfälle an sich haben sich deutlich verbessert. Alle 2-3 Wochen tritt er kurz weg,  nach spätestens 2 Minuten ist aber alles wieder in Ordnung und damit kann ich aktuell gut leben, wenn man bedenkt, was wir das vergangene Jahr gemeinsam durchgemacht haben.

Es empfiehlt sich, die Tabletten nicht zu drastisch zu erhöhen, da sie wirklich hart für den Körper sind und stark abhängig machen. Desweiteren sollen sie im 12-Stunden-Takt verabreicht werden, damit der Spiegel immer Konstant bleibt. 

Ich werde euch weiter auf dem Laufenden halten und entschuldige mich an dieser Stelle dafür, dass ich bisher so wenig auf das Thema eingegangen bin auf meinem Blog.

Reasons why epilepsy is such an asshole

At this point I would like to underline the fact that every epileptic seizure is unique. This is all about my personal experience and what I’ve learned when it comes to this disease.

When I got Cavalli, it hasn’t been clear if he really might be affected by this nasty affliction because not every single convulsion is caused by seizure disorder. Many italian greyhounds start to cramp as a result of hypoglycemia for example. Dorothe sent me a video of Cavalli’s “convulsion” as I didn’t want to buy a pig in a poke. I started to compare to other videos of convulsions on youtube and red in the internet. I also was asking a good friend of mine and she also arrived at the conclusion that what we’ve seen is not epilepsy.

My examiner collapsed the day I had my final exams. It has been the most boisterous convulsion I’ve ever seen in my life. Isn’t life strange? I delved into this topic and right on the day of my final exam I became a witness.

I had a long chat with Doro about Cavalli. I just wanted to be prepared. Even without spending a single minute with Cavalli so far.

Please keep the following in mind whenever you start to think about  getting a dog with a disease:

I truly love Cavalli but I would never go for a dog with epilepsy again.

Your dog becomes a full member of your family quite soon and you start to treat him like this obviously. After only two weeks I took Cavalli to my heart in a deep and honest way. I never expected this when it comes to an animal. A reason why I’ve totally underestimated this illness. I really suffer whenever I get confronted with another convulsion. Surly it became “routine” but I am still worried to death. There are several Facebook groups bringing up the topic “ Dogs with epilepsy” and reporting high mortality as soon as the disease breaks out heavily.

Luckily I haven’t been alone when Cavalli had his first convulsion. It has been around five in the early morning. He crawled out of his box, still kind of asleep and with his hind legs out of control. He wanted to be lifted by me (Strange, as he normally refused to have any close contact in this period). He collapsed, went  “stiff” and rolled eyes. I really couldn’t understand and started to cry. I became a pro at least on paper but totally failed in practice. I was afraid as my beloved dog could possibly die. I’ve felt helpless and shocked.

Helplessness, not a nice word but unfortunately a constant companion when it comes to epilepsy.

So how to handle this?

First of all: it is almost virtually impossible.

At least I can take advantage out of the circumstance being able to touch Cavalli whilst his convulsions. Many dogs suffer from reduced consciousness and a cramping jaw. Very, very dangerous for their loving owners. So I can touch Cavalli and I always start to pet him. It seems to work, at least this is what I tell myself but honestly I don’t have a clue.

What I do is to put him on the ground to avoid further injuries as he might fall out of the bed ending up with broken legs (this happens from time to time, especially to Italian Greyhounds).

As soon as I placed him on the floor I start to run for the kitchen to get some paper towels and the new team member, glucose.

He is throwing up in many cases right before trouble starts so paper towels help to clean up and just think about lying in your own mess while you are out of your mind, how abasing.

The glucose hint is pretty new. I try to administer the glucose when convulsions start. Again, watch out for an uncontrolled snout. I also try to keep his eyes closed. He is mostly done after two minutes. I am not sure if this is the key as Cavalli already receives a medication-based treatment but I have heard about good results.

Cavalli was treated with antibiotics before the first incident. I was assuming  that an allergic reaction could be a possible reason for what has happened but one month later it happened again. This time I was capable to participate from my experience when he tried to crawl up to my bed.

When I look back there have been significant signs of an upcoming  convulsion. Cavalli’s behavior has been extraordinarily amped or extremely calm. Furthermore he started to urinate while asleep and threw up without any clear reason. With this knowledge I kept my eyes peeled.

The worst convulsion took place in November 2014. I’ve recorded a video before we went to Dr. Wodecki at the animal hospital in Leverkusen. In this video you can see a full length convulsion Cavalli had to get through. Unluckily six more attacks were following up until lots of Diazepam put Cavalli out of his misery. He also had to stay in hospital half the day for medical observation

It really unburdened my mind when I received the call from the doctor telling me Cavalli is in stable condition now, ready to pick up. I got 5ml Diazepam (to be applied rectally) and some Pexion pills against epilepsy.

Cavalli is a real sleepyhead since he gets treated with these pills. He is very quiet and definitely lazier as before.

On the third week of advent 2014 it happened again. Cavalli suffered from another convulsion. It didn’t happen in the middle of the night this time. He was playing with his miniature pinscher friend named Caja when he just collapsed in the middle of the day. I have to thank Melanie quite a lot. She helped to calm me down and injected Cavalli Diazepam. I wasn’t capable to do so as I have been totally shocked again.

By the way, this has been the only incident taking place during daytime. He has been in a chilled mood and absolutely calmed when it happened. I tried to keep him away from any kind of stress but I also had a chat with a specialist lately, telling me that there is no connection between stress and his convulsions.

I’ve decided to contact another doctor this time and finally there has been a flicker of hope. When the doctor was checking out the test results he could see a higher amount of anaplasmosis in Cavalli’s blood. He was treated with strong antibiotics and the high plasma amount went back to normal. This was when our second Italian Greyhound named Gaia moved in.

Two days later Cavalli suffered from another heavy attack. He wasn’t able to get through (even with Diazepam) so we had to turn to the doc again. We’ve decided to treat him with Luminal in addition to Pexion. It seemed to be a smart decision as Cavalli had not to face any further convulsion. What a significant step in the whole process, maybe the pills just worked or his new companion Gaia helped – until may 2015 when the convulsions came back every two weeks. Another run for the doctor was needed, immediately.

After a dispute with the doc I’ve decided to move on without this guy.

By the way: I’ve spent a big load of money so far. Save your cash and go for a specialist right away. Most of the vets do not have the faintest idea regarding this disease. It has been more like an animal experiment and I’ve burned a hell lot of money. The specialist I sought advice from told me, after Cavalli was fully checked, that he has been medicinally underdosed all the time.

Luckily the specialist Dr. med. vet. Andrea Bathen-Nöthen is located in Cologne-Dellbrück which is just around the corner. I am also still in contact with Dorothe and she updates me whenever she finds out something new. From her I got the following PDF. As you can read Dr. Bathen-Nöthen really knows what she is talking about and how to fight this illness. She is our doctor since July so I need to gain experience with her obviously. So far she fully discharged Pexion and raised the application with Luminal.

Cavalli’s Phenobarbital level has been “19” (September 2015) but should be around “20 to 30”. So Cavalli isn’t free of convulsions so far but the convulsions itself aren’t this bad anymore. He passes out every two or three weeks but recovers within two minutes. This is really an improvement compared to the issues we had to get through last year.

Don’t increase the amount of pills you apply too fast. The body might struggle from its strong side effects and the possibility of an addiction. Administer every 12 hours for the best effect.

I am sorry I couldn’t bring up this topic earlier but from now on I gonna keep you posted.

#krankheit


Kommentare

Ronniecot

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Floydmub

17.01.2017 // 04:12 Uhr

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Sina

04.07.2016 // 11:41 Uhr

Hallo,
ich weiß nicht genau, ob du die Kommentare unter älteren Beiträgen noch liest. Ich habe auch einen Hund mit Epilepsie (allerdings kein Windspiel, sondern einen Patterdale) und kann sehr gut nachempfinden, was du fühlst. Beim Lesen deiner Beiträge hatte ich teilweise das Gefühl, dass diese Gedanken auch hätten von mir stammen können. Wenn du magst (und meine E-Mail-Adresse siehst), kannst du mir gerne eine E-Mail schreiben und dann können wir uns mal austauschen.
Viele Grüße,
Sina

Dunkelbunterhund

01.11.2015 // 10:55 Uhr

Liebe Kathrin,

ich kann mir denken wie schwer es ist, solche einen Beitrag zu verfassen.

Eine lebenslange Krankheit bei einem geliebten Lebewesen ist schrecklich.
Egal wie weit man sich Informiert, damit konfrontiert zu werden ist immer hart und kann einen mit dem Gefühl der Hilflosigkeit und Verzweiflung zurück lassen. Umso mehr bewundere ich deine Entscheidung Cavalli trotz der Epilepsie zu dir zu nehmen.

Ich wünsche euch ganz viel Kraft, Lebensmut und eine lange gemeinsame Zeit!

Liebe Grüße, Anja und Lucy


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